Internationaler Verein  "Aufklärung und Koran"   

 

Kopftuch, Gewalt in der Ehe, Frauenrechte

Dritte Tiefe

Frauenköpfe unter einem Kopftuch, einem Tuch, das alles Haar bedeckt, unter einem Hidschab, der zusätzlich Hals und Schulter bedeckt; unter einem Tschador, der noch weit mehr einfarbig schwarz verhüllt; ja auch unter Niquap und Burka, die von den Augen an den ganzen Körper schwarz verhüllen, von der Augenpartie leicht unterschiedlich viel frei lassen; gehören je nach Bedeckungsgrad zu Hundert-Tausenden bis Hunderten-Millionen von Frauen, die nichtsdestotrotz auch im islamischen Kulturkreis emanzipiert und selbstbestimmt sein können.

„Geschützt“ vor Männerblicken, vor männlicher Begierde, fühlen sie sich gerade unter ihrer Bedeckung wohl, vor allem wenn sie die Bedeckung mit dem Gedanken tragen, ihre ungeschmälerte Schönheit so dann einzig ihrem Gatten zu zeigen.

Im Islam geht diese Sitte zurück auf den Propheten Mohamed, dessen Frauen Allah im Koran befahl, in der Öffentlichkeit bedeckt zu gehen, damit man sie als ehrbare Frauen erkennen könne, Sure 33, Vers 59. Aber auch schon vor dem Islam ( weit vor 600 n. C. ) wurden im vorderen Orient von den Frauen Schleier getragen. Dem aufmerksamen Leser fällt z. B. im „hohen Lied der Liebe“ ( ca 600 v.C. ) im alten Testament auf, dass der seine Freundin bewundernde Mann singt:

„schön bist Du, meine Freundin, ja, Du bist schön hinter dem Schleier ..“
 
Hohelied Salomos 4:1

Zurück zur Gegenwart: Z. B. auch schweizerische oder deutsche Konvertitinnen, die unter den Burka-Trägerinnen im deutschsprachigen Raum eine überproportional große Fraktion stellen, erleben ihr Verhalten als einen Höhepunkt ihrer Selbstbestimmung.

Aber so fühlt sicher auch manche arabische Frau.

Es ist eine vielen Menschen eingeborene Eigenschaft, sich für eine höhere und als gut angesehene Sache einschränken und/oder sogar opfern zu wollen. Diese Veranlagung ermöglichte das Jahrtausend währende Phänomen des christlichen und buddhistischen Mönchtums, und auch der Haredim im Judentum. Die Haredim bilden im gegenwärtigen Judentum eine sehr orthodoxe Gruppe, die Wehrdienst und Beruf verweigert, um Zeit für Familie und das Studium der heiligen Schriften zu haben.

Diese Hinneigung zu teilweiser Selbstaufopferung beherrscht im Islam manche Frau. Ihre erotischen Reize möchte sie , wie gesagt, ungeschmälert einzig dem eigenen Gatten zeigen, dies umso mehr, da sie sich in diesem Verlangen einig fühlt mit den Vorschriften Allahs. Diese Frauen erleben ihr Verhalten wie eine ihnen anderweitig in den Ritualgebeten ja auch vorgeschriebene Preisung Allahs.

Entgegen steht dem die Auffassung der berühmten deutschen Frauenrechtlerin Alice Schwarzer.

„Das alle Haare verbergende Kopftuch ist die Flagge der Geschlechtertrennung und damit ein Rückfall hinter die Frau und Mann gleichermaßen zugesprochenen Menschenrechte.“
 
„Dieses islamistische Kopftuch gibt es in Deutschland erst seit 1978, seit der iranischen Revolution durch Ruholla Khomeini. Es stellt eine islamistische Agitation dar.“

Dem entspricht, dass in den letzten Regierungsjahren Kemal Atatürks 1937/38 und später unter Tansu Ciller, der türkischen Ministerpäsidentin von 1993 bis 1996 das Kopftuch aus den türkischen Stadtbildern fast völlig verschwunden war. An den Universitäten in Istanbul trug es nicht eine Frau. In der Regierungszeit von Frau Ciller wurde Recep Tajib Erdoghan Bürgermeister von Istanbul als Repräsentant einer islamischen Partei. Plötzlich schien in den Universitäten der Stadt das Kopftuch wieder in Mode zu kommen. Eine russische Sprachdozentin des damaligen Universitätslehrkörpers erzählte einem Mitglied unseres Vereins „Aufklärung und Koran“, dass die jungen Frauen als Grund dafür bei Nachfrage angegeben hätten, dass man ihnen dafür umgerechnet 200 Euro im Monat zahle. Es geht das Gerücht, dass die Gelder katarischer Herkunft waren.

Auch im Christentum verhüllen sich Frauen, heutzutage überwiegend nur noch die Nonnen. Sie üben so die Treue gegenüber ihrem Bräutigam Jesus Christus. Auch die christlichen Frauen haben also diese Möglichkeit äußerer Reserve gegen ihre männliche Mitwelt. Im Gegensatz zum Islam aber besteht zu diesem Verhalten kein gesellschaftlicher Druck. Im Gegenteil wird den Nonnen dieses Attraktivitätsopfer eher schwer gemacht durch ein Jahr als Novizin mit immer wieder hartnäckig erfragten Gewissensprüfungen.

Im Islam ist das Tragen des Kopftuches dagegen oft auch Folge religiösen, familiären und gesellschaftlichen Zwanges. In machen deutsch-türkischen Familien gibt es heiße Debatten darum. Das traurige tödliche Ende solcherart von Debatten ist leider nicht allzu selten einer der unseligen sogenannten „Ehrenmorde“ , von denen es jedes Jahr unter den 5 Millionen in Deutschland lebenden Muslimen bekanntermaßen ca 12 gibt, bei allerdings hoher Dunkelziffer. Die Gesellschaft „Sabatina e. V.“ bietet Hilfe für unterdrückte, missbrauchte, schutzlose Frauen im deutschen Islam. Auch ist die Gründerin Sabatina James Botschafterin für „Terre des femmes“, ein Verein, der vor allem aktiv gegen die weibliche Genitalverstümmelung kämpft, die von drei der vier islamischen Rechtsschulen auch erst seit kurzem bekämpft wird. Ein anderer in Deutschland gegründeter Verein “peri-ev.de“ geht den „Ehrenmorden“, die bei den Gerichtsverhandlungen ans Licht kommen, akribisch nach, dokumentiert sie für Mit- und Nachwelt.

Der große Hass, der sich in diesen Morden äußert, der aber auch durch sie entsteht, nämlich ein Hass auf die gesamte Männerwelt z. B. , hat im Islam den Anfang seiner Ursachenkette in Mohamed selbst. An deren Ende stehen der Vater der jungen Frau und evtl. deren Brüder, von denen einer sie ermordet.

Mord aus niederem Beweggrund ohne jeden mildernden Umstand ist eine solche Tat. Wie sollte man es anders benennen, wenn des eigenen angeblichen Seelenheils wegen, ein anderer Mensch umgebracht wird. Auch, wenn ein Vater nach muslimischer Auffassung, für alles, was seine noch unverheiratete Tochter tut, verantwortlich ist, also zum familiären Dschihad aufgerufen ist, die normal – menschliche Vater- und Bruder-liebe müssten sich durchsetzen gegenüber der Angst vor einer doch sehr fraglichen Bestrafung durch Allah mit der Hölle.
Wieso sind so wenig Zweifel an der Richtigkeit der islamischen Glaubensaussagen unter den Muslimen verbreitet? Mohamed selbst hat seine Eingebungen anfangs bezweifelt. Die vielen Verbrechen, die im Namen des Islam geschehen, auch die von sog. Islamischen Staat, sie geben doch deutliche Hinweise, dass in den überlieferten Texten des Islam, dem Koran, kein allgütiger Allah spricht.

Allegorie des Kampfes um das Frauenbild der Zukunft.

Ist Allah aber nicht gütig, sind dann die Fragen des Glaubens so wichtig zu nehmen, dass man ihretwegen eine ansonsten geliebte Person umbringt?
Wie kann ein barmherziger Allah; un dieux misericordieux; wie kann ein solcher Allah übereinstimmen mit einem Allah, der aus „Fragen der Ehre“ das Töten erlaubt ( iranisches Gesetzbuch § 92 ).

Ist es glaubhaft, dass ein allmächtiger, allwissender, allsehender, allhörender Gott Selbstsucht als oberste Charaktereigenschaft aufweist. Hier muss ein mächtiger Zweifel aufstehen und die Selbstsucht des im Koran überlieferten Allahs verklagen und die ganze Überlieferung, die eine solche Gottesauslegung ermöglicht, bezweifeln.

Sicher ermöglicht auch die auf Mann/Frau –Gleichheit abzielende amerikanisch-europäische Gesellschafts-Verfasstheit mache unschöne Entwicklung. Nicht hinzunehmen ist aber, dass in 90 % der pakistanischen Ehen die Frau vom Mann geschlagen wird. Nicht hinzunehmen ist, dass in Saudi-Arabien die Frau nicht Autofahren darf (seit September 2017 (!) erlaubt); dass die Frau dort kein Wahlrecht für eine Staatswahl hat. Ein Skandal ist auch, dass selbst für weibliche Beter die Vorbeterin in der Moschee nicht die gleichen Rechte wie ein Mann hat, nämlich vor der Umma zu stehen. Nicht hinzunehmen ist, dass eine Frau in Saudi-Arabien ohne männliche Begleitung nicht geschäftsfähig ist.
Alles dies entsteht durch den falschen Spruch im Koran mehrfach wiederholten Spruch, der auch dem Vers 34 der 4. Sure vorausgeht:

„ Wegen dem, was Allah den Männern ( vor den Frauen ) vorausgegeben hat………“

Nicht hinzunehmen ist auch, dass in überwiegend muslimischen Ländern, Frauen, Christinen zumeist, die sich ohne Kopftuch auf die Straße begeben, Gefahr laufen, vergewaltigt zu werden; nicht hinzunehmen ist , dass Polizistinnen und anderen weiblichen Staatsangestellten von Muslimen in Deutschland jeder Respekt verweigert wird und auch nicht, dass es zu einer frommen muslimischen Haltung gehört, dass Mann und Frau sich nicht die Hand geben.

Nicht hinzunehmen ist auch, dass die jahrhundertelang bestehenden Harems in Istanbul –auch mit weißen, christlichen Haremsdamen, Odalisken genannt– nicht einer geschichtlichen Reue zugeführt werden. Nicht zu verstehen ist auch, dass noch heute in den ländlichen Teilen der Türkei die Vielehe praktiziert wird. Nicht hinzunehmen ist, dass in Afganisthan und Pakistan Mädchen die höhere Schulbildung verweigert wird, weil die islamistische Gruppe der Taliban das religiös begründet versucht.

Sure 2, Vers 256:

„ Es sei kein Zwang in der Religion….“

Findet der Islam aus seinem heiligsten Text, dem Koran, da einen Ausweg?